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Category: Kaefig interessant gestalten
- Amanda-Mozart-Kissen / Einstreukissen
- Kuschelröhre àlà Jutta
- Iglu
- Krallen abschleifen
- Zweite Ebene
- Treppe
- Heusocke
- Tetrakartons
- Hängematte / Hängemattenhaus
- Heukissen
- Röhren zum Durchkrabbeln
- Selfmade-Häuser
- Heu-Blumentopf
- Zweige
- Heuraufe aus Draht oder Plastik?
- Amanda-Mozart-Kissen / Einstreukissen
Die im folgenden beschriebenen Einstreukissen stammen ursprünglich von Amanda Mozart (Mehlschwein aus der DMSL), darum werden sie auch Amanda Mozart-Kissen genannt! Diese Kissen sind sehr praktisch! Man hat keine Kosten mehr für die Einstreu, bei Langhaartieren hängt die Streu nicht in den Haaren fest, man kann frisch operierte Tiere auf diesen Kissen halten, es gibt keinen Streustaub mehr (besonders gut für Allergiker, auch für Meerschweinchen, die auf die Streu allergisch reagieren) und die Käfige sind sehr einfach zu reinigen. Es sind einfach Kissen, die mit Einstreu gefüllt werden. Nach ca. 2 bis 4 Tagen kontrolliert man, welche Kissen verschmutzt sind und tauscht diese aus!!
Von Eggi (auch aus der DMSL) kam diese Nähanleitung:
"Der Grund dieses Amanda-Mozart-Kissen auszuprobieren war eigentlich die Kastration von Candy. Ich habe ihm diese Kissen in sein "Krankenzimmer" bzw. Transportbox gelegt (die TÄ war begeistert von dieser Idee). Ich war ja erst auch sehr skeptisch wie das so damit klappt, deshalb habe ich auch ein 40cmx40cm großes billiges Baumwollkissen mit Reißverschluß gekauft. Durch den Reißverschluß hätte man ja die Einstreu leicht wechseln können. Ich habe die Einstreu nach der Wäsche bzw. nach dem Trocknen immer kontrolliert und die Einstreu war wie neu. Deshalb jetzt folgend die Gebrauchsanweisung:
Nähanleitung:
Man sollte einen dünnen Baumwollstoff (kein Frottee etc.) verwenden, da dieser schnell wieder trocknet, sowohl im Käfig etc. als auch nach der Wäsche. Ich verwende dafür z.B. auch alte Bettwäsche aus Baumwolle, die eben schon ausgewaschen ist oder bei der die Kanten nicht mehr schön sind. Außerdem habe ich auch einen gewissen Vorrat an dünnen Baumwollsommerstoffen die mustermäßig aus der Mode gekommen sind. Die Größe der Kissen sollte man ein Stück größer als z.B. ein Viertel des Käfigs wählen. Beispiel: Käfiggröße 100x50cm. Kissengröße ca. 60x30cm ergibt dann hier 4 benötigte Kissen. Durch das Befüllen verkleinern sich nämlich die Kissen und sie sollten im Käfig schon dicht an dicht liegen. Meine Kissen sind 45x30cm groß, die 45cm haben sich aber aus der Stoffbreite von 90cm ergeben. Ich lege dann eben in so einen Käfig 6 Kissen rein. Aber das sollte jeder selbst für sich entscheiden wie er das haben möchte. Große Kissen haben den Vorteil das man nicht so viele benötigt, haben aber den Nachteil das sie zum Trocknen länger brauchen. Die kleineren Kissen trocknen eben schneller, die Einstreu kann man darin gleichmäßiger verteilen und man muß auch nur die verschmutzten Kissen austauschen. Nähbeispiel an den 45x30cm Kissen: Ich schneide von dem 90cm breiten Stoff einen Streifen von ca. 32cm Breite ab. Der Stoff wird in der Mitte gefaltet und an den beiden Längsseiten zusammengenäht. Zur Sicherheit habe ich dieKanten auch noch mit einem Zickzackstick versäubert. Die übrigbleibende Seite muß ich in diesem Fall noch nicht bearbeiten, da es ja die feste Stoffkante ist. Sollte dies nicht der Fall sein muß man diese beiden Kanten zu Anfangs einsäumen.
Füllung:
Am besten ist es wenn man die etwas grobere Holzeinstreu verwendet. Die ganz feine Holzeinstreu eignet sich für die Kissen weniger, da sie beim Waschen zusammenklebt und auch der sich absondernde feine Staub der durch das Gewebe dringt weder für die Waschmaschine noch für den Trockner gut ist. Man kann ja die zu feine Holzeinstreu auch durch ein grobes Sieb geben, ist aber viel Arbeit und Sauerei!!!!!!!!! Die Kissen sollte man nur zur Hälfte füllen. Die richtige Füllung ist ein bisschen Gefühlssache, das muß man ein wenig ausprobieren. Man kann die offene Seite dicht mit Nadeln zusammenstecken und gegebenfalls mal eine "Liegeprobe" machen. Dabei sollte sich die Einstreu in etwa in einer Höhe von 4-5cm im ganzen Kissen gleichmäßig verteilen. Nach dem Füllen näht man dann die noch offene Seite fest (Enden gut vernähen) mit der Nähmaschine zusammen. Die Nähte habe ich alle gut verarbeitet damit keine mal beim Waschen aufplatzt, das gäbe ja eine Riesensauerei und wäre bei der Verwendung von Waschmaschine und Trockner für die Geräte sicherlich nicht zuträglich.
Waschen:
Da habe ich in der Zwischenzeit verschiedene Methoden entwickelt. Mal wasche ich sie mit den Schweinehandtüchern bei 60 Grad mit normalen Waschmittel (ohne Weichspüler) in der Waschmaschine mit, mal wasche ich sie mit Kindershampoo oder Feinwaschmittel in der Badewanne oder am Waschbecken. Es kommt dabei auf den Verschmutzungsgrad an. Da ja meine Schweinis in dem großen Freilaufkäfig sind mit Schweinetoiletten, die sie auch viel benützen, verdrecken meine Kissen nie so stark. Ich habe ja früher selbst nach dem Wechsel erst nach drei Wochen 90 Prozent der Einstreu ungebraucht weggeschmissen. Urinspuren waren wenig darin zu finden, nur viele trockene Köttel. Deswegen bin ich auch auf die Idee gekommen die Kissen in den Käfigen zu verwenden, denn dann bleiben ja nur die Köttel zurück, das Stroh kann man ja leicht grob aussortieren, die Köttel sammeln sich ja alle unten an. Wichtig ist es, nach dem Gebrauch von Waschmittel etc. immer die Kissen gründlich mit klarem Wasser zu spülen. Wenn man die Möglichkeit hat, sie dann auch noch gründlich zu schleudern verkürzt sich dadurch auch die Trockenzeit.
Trocknen:
Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Trockner: bei meinem Trockner kann ich nur die Zeit einstellen mehr nicht, welche Temperatur er dabei erreicht weiß ich leider nicht.
Heizköper oder im Sommer die Sonne. Bei allen Trockenarten sollte man aber die Kissen zwischendurch immer mal wieder gut aufschütteln. Bei der Verwendung von Maschinen würde ich Dir aber raten gut die Kissen zu kontrollieren um Beschädigung der Maschinen durch Einstreu zu vermeiden. Auch danach sämtliche Filter der Maschinen reinigen, da besonders am Anfang schon ein bisschen Einstreurückstände darin zu finden sind. Am Anfang ist dies aber alles ein wenig auch Beobachtungs- und Erfahrungssache. Jeder wird da sicherlich so seine eigene Methode entwickeln. Ich habe jedenfalls schon Kissen die ich 10- bis 15-mal gewaschen habe und alle sind wie neu, auch vom Duft her. Sollten aber Deine MS gerne tief in der Einstreu wühlen und dabei auch Löcher in Sachen nagen, sind diese Kissen in keinster Weise empfehlenswert. Ich gebe über meine Kissen noch ein dicke Lage Stroh, in der wühlen meine MS auch gerne bzw. fressen die Schicht mit der Zeit auf., ich habe aber noch nie irgendwo in den Kissen ein reingebissenes Loch entdeckt.
Viel Spaß und liebe Grüße von Eggi mit den Franconian Dream Pigs."
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- Kuschelröhre àlà Jutta
Zu finden unter http://home.t-online.de/home/raju.wiegmann/JuttasPageKuschelroehre.html
Jede Röhre ist ca. 36cm lang und hat einen Innendurchmesser von ca. 14 cm.
- Das Futter ist Futtervlies und leicht gesteppt.
- Der Oberstoff ist Baumwolle.
- Die Röhre kann bei 30° in der Maschine gewaschen werden. [Anschließend auch Trockner möglich]
- Jede Röhre wird mit viel Sorgfalt und Liebe genäht, aber eben von Hand [bzw. mit Nähmaschine] und nicht automatisch. Jede Röhre ist also ein Einzelstück.
Jutta verkauft die Röhren für 15€ das Stück (nur gegen Vorkasse). Die Versandgebühr trägt der Käufer! Sie beträgt bei einer bzw. 2 Röhre/n als Päckchen 3,68 Euro und als versichertes Paket 5,62 Euro.
10% des Verkaufspreises gehen an die Meerschweinchenhilfe e.V. von Petra G.
Wenn Du eine Kuschelröhre haben möchtest, dann schreib Jutta: raju.wiegmann@t-online.de
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- Iglu
Zu finden unter: http://www.dielilienthaler.de.vu/ und da auf Iglu-Anleitung klicken.
"Geklaute" Anleitung auch hier:
- 45 cm Stoff, 150 cm breit (z. B. Fleece, Plüsch und/oder ´ne alte Wolldecke)
Schaumstoff, ca 2 cm dick
- Aus dem Stoff zwei runde Stücke mit je 26 cm Durchmesser ausschneiden.
- Aus dem Stoff zwei runde Stücke mit je 42 cm Durchmesser ausschneiden.
- Die beiden runden Stoffstücke mit je 26 cm Durchmesser rechts auf rechts aufeinanderstecken und knappkantig absteppen. Dabei ein 15 cm breites Stück offen lassen, um den Stoff wenden zu können und die Schaumstoffplatte einlegen zu können. Den Rand außerhalb der Naht vorsichtig bis zur Naht in kurzen Abständen einschneiden ( dabei aber nicht die Naht verletzen!).
- Die beiden runden Stoffstücke mit je 42 cm Durchmesser rechts auf rechts aufeinanderstecken und knappkantig absteppen. Dabei ein 15 cm breites Stück offen lassen, um den Stoff wenden zu können und die Schaumstoffplatte einlegen zu können. Die graue Fläche muß bis auf einen halben Zentimeter an die Naht weggeschnitten werden (das bildet den Eingang zum Iglu). Den Rand außerhalb der Naht vorsichtig bis zur Naht in kurzen Abstanden einschneiden (dabei aber nicht die Naht verletzen!).
- Eine Schaumstoffplatte mit 25 cm Durchmesser zuschneiden und in die Hülle aus den zwei 26 cm großen Stoffstücken stopfen. Das offene Nahtstück zunähen.
- Eine Schaumstoffplatte mit 41 cm Durchmesser zuschneiden.
- Die 41 cm große Schaumstoffplatte so zuschneiden, wie abgebildet. Die ovale ausgeschnittene Stelle muß mit dem Ausschnitt von der 42 cm großen Stoffhülle übereinstimmen (Eingang zum Iglu). Außerdem müssen noch keilförmig ausgeschnittene Teile aus dem Schaumstoff entfernt werden, damit er sich zur Kuppel formen läßt.
Schaumstoffplatte in die Stoffhülle stopfen.
Das Oberteil nun an die kleine Bodenplatte stecken, wobei der Rand soweit eingehalten werden muß, daß er auf den kleineren Umfang der Bodenplatte paßt. Durch diese Kräuselung bildet der Iglu dann die Kuppel.
Zum Schluß beide Teile von Hand oder mit der Nähmaschine aufeinander nähen.
Bild
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- Krallen abschleifen
Zum Krallen abschleifen kann man den Käfig mit Backsteinen nett gestalten, wo sie drüberlaufen müssen oder auch Treppen etc. mit feinem Sandpapier oder Schleifpapier beziehen.
Krallen schneiden muß man aber weiterhin, nur verlängert sich die Periode.
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- Zweite Ebene
Um einen Käfig aufzupeppen oder mehr Platz zu schaffen, kann man 2. (3., 4. ...) Ebenen einziehen. Dort kann man die druntersitzenden Meerschweine besser beobachten als wenn sie in Häuschen sitzen und trotzdem fühlen sie sich sicher. Oben kann man z.B. den Freßnapf hinstellen oder das Grünzeug servieren, um sie zu Bewegung anzuspornen. Außerdem bleibt das Futter da sauberer und man hat mehr Kontrolle, ob alle fressen.
Hat man einen handelsüblichen Käfig (bitte ab Mindestmaß 100cmx80cm bei 2 Meerschweinchen!), kann man ein beschichtetes Brett zwischen die Stäbe schieben und eine Treppe befestigen oder Backsteine davorstellen (siehe Treppe).
In einem größeren Gehege nimmt man ein beschichtetes Brett und macht Beine dran. Im Baumarkt findet man Metallbeine zum Anschrauben in 25cm Länge. Genauso kann man auch ein längeres Brett nehmen und slalommäßig, also leicht versetzt, damit sie Slalom drumherum können, Bretter drunterschrauben.
Eine Höhe von 25cm hat sich bei mir bewährt, manche springen auch ohne Treppe hinauf, andere mögen die Treppe lieber. Und bei einem Absturz tun sich sich nicht weh, weil es nicht zu hoch ist. Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, man kann es auch niedriger gestalten, aber da kann man sie schlechter herausangeln, wenn sie druntersitzen.
Die Ebene kann man am Rand mit Quadrathölzern absichern und mit Einstreu auffüllen oder mit einem Handtuch auslegen, was man schnell mal wechseln kann.
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- Treppe
Entweder kann man eine Treppe bauen, damit die Meerschweinchen aus dem Käfig rauskönnen oder auf eine zweite Ebene (siehe Zweite Ebene) kommen.
Eine Treppe kann aus aufeinandergestapelten oder einzelnen (je nach Höhe) Backsteinen bestehen oder man nimmt ein Holzbrett.
Ich habe eine Breite von 15cm gewählt. Die Länge muß man messen, es hängt von der zu überwindenden Höhe ab. Ich habe einen Zollstock genommen und im 45 Grad Winkel angelegt. Bei niedrigen Höhen kann auch ein steilerer Winkel genommen werden, wobei die Treppe dann mehr zur Absprungrampe mutiert. ;-)
Dann kann man die Treppe entweder mit Sandpapier oder Teppich bekleben (am besten doppelseitiges Klebeband, dann kann man eher mal wechseln). Sandpapier recht fein wählen, damit die Pfötchen nicht verletzt werden, aber die Krallen sich noch abschleifen. Alle 5-8 cm (je nach Winkel) ein halbiertes Rundholz aufnageln (hinten die Nägel umbiegen, damit sich keiner verletzt oder kurze Nägel nehmen).
An einer Seite der Treppe dann 2-3 Haken einschrauben und entsprechend an dem Brett die Ösen montieren. Treppe einhängen.
Um aus dem Käfig zu kommen, kann man auch zwei Bretter rechtwinklig oder auch im flacheren Winkel aneinandernageln, mit Teppich oder Sandpapier beziehen und einfach über den Rand stellen.
Noch ein kleiner TIP von Uli (ullsn@web.de): Als Treppe oder Stufe kann ein Ytong-Gasbetonstein genützt werden. Er ist günstig im Baumarkt zu haben, kann mit Feile oder Säge sehr leicht bearbeitet werden und dient dem Krallen abwetzen.
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- Heusocke
Habt ihr auch das Problem, das das Heu aus der Raufe eher auf dem Zimmerboden landet ? Oder soll euer krankes Schwein nur auf einem sauberen Handtuch sitzen?
Dann macht doch mal folgendes: Nehmt eine ältere (gewaschene...) Socke, wo ihr den Zehenteil abschneidet oder erweitert die vorhandenen Löcher ein bißchen.
Diese Socke füllt ihr dann mit Heu und hängt sie mit einer Wäscheklammer in den Käfig.
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- Tetrakartons
Prima eignen sich Milch- oder Saftkartons als Höhle und zum Knabbern. Meist haben die Kartons schon 2 Löcher als Ein- oder Ausgänge. Auf den Kopf stellen und los gehts. Auch gegeignet für den Freilauf im Garten oder in der Wohnung, da wird bei mehreren Kartons gerne Karton-wechsle-Dich gespielt. :-)
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- Hängematte / Hängemattenhaus
Man nimmt ein festes Handtuch längs gefaltet und spannt es zwischen den Käfiggittern auf. Mit mehreren Wäscheklammern befestigen.
Oder ihr baut ein Hängemattenhaus.
Dazu braucht ihr drei Bretter (25 cm x 15 cm), die ihr zu einem U verbindet. Die offene Seite kann mittels eines Stückes Dachlatte (25 cm) stabilisiert werden. Darüber spannt ihr als Dach einen festen Stoff, den ihr festtackert.
Das Hängemattenhaus habe ich bei http://www.avarie.de entdeckt.
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- Heukissen
Ebenso von Eggi (aus der DMSL) kommt das Heukissen:
"Ich verwende dafür einen Baumwollstoff z.B. altes Bettlaken oder ältere Bettwäsche die mir nicht mehr gefällt. Esther kam auf die Idee dafür z.B. auch ein altes Baumwollherrenhemd zu verwenden. Ich schneide davon ein Stück von ca. 25x50cm ab. In die eine Hälfte von 25cmx25cm schneide ich in die Mitte ein Quadrat von ca.8-9cm Kantenlänge und fasse die Kante mit einem dichten ZickZackstich ein. Wenn Du gut im Nähen bist kann man es auch sauber verstürzen und hat so eine festere Kante. Anschließend lege ich das Stück Stoff so zusammen das die linke Seite außen ist und nähe die restlichen drei Kanten zusammen und versäubere sie. Kissen wenden eventl. bügeln und mit Heu ausstopfen. Fertig."
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- Röhren zum Durchkrabbeln
Entweder nimmt man die Plastikröhren aus dem Baumarkt. Nur bitte die Dichtungsringe entfernen! Die kann man beliebig zusammenstecken und ein Tunnelsystem bauen. Sie sollten einen Durchmesser von ca. 15cm haben, damit kein Schweinchen drin steckenbleibt. Man kann sie gut mal in die Spülmaschine geben.
Oder man nimmt die Tonröhren für Weinflaschen.
Manche mögen Korkeiche gern oder einen ausgehöhlten Baumstamm. Da können sie auch mal dran knabbern.
252 visitor(s) thought this was helpful. Do you?
- Selfmade-Häuser
Am besten macht man sich vorher eine Skizze, was man bauen möchte.
- Offene Häuschen, damit man reinschauen kann
- Verwinkelte Häuschen
- Kleine Ein-Schwein-Appartments
- Mehrschwein-Appartments
- Cabrios àla Frau Meier (siehe Eigenbau - Hermann W., Häuschen mit Klappdeckel)
- Mehrstöckige Appartments
Darauf achten sollte man, daß sich die Schweine nicht prügeln, weil evtl. eins nicht rauskommt. Also zwei oder mehr Eingänge sollte ein Häuschen haben oder einen Eingang, der zwei Schweine durchläßt. Auch Öffnungen, die zu klein sind, sollte man vermeiden, damit keins steckenbleibt. Es mußte schonmal eins daraus befreit werden.
Eine Mindestgrundfläche von 20x30cm sollte eingehalten werden, eine Höhe von 15-20cm ist ganz angemessen.
Man kann Sperrholz oder beschichtetes Holz nehmen und mit Dispersionsfarbe unten urinabweisend machen. Um Verletzungen vorzubeugen, kann man speichelfesten Leim nehmen oder eben so vernageln, daß nirgendwo was rausguckt.
Am besten Häuschen mit Flachdach bauen, dann kann ein Meerschweinchen sich auch noch draufsetzen.
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- Heu-Blumentopf
Ganz witzig sind auch Heu-Blumentöpfe!
Man stopft einen Blumentopf voll mit Heu und legt ihn auf die Seite in den Käfig. So spart man die Heuraufe und schlafen kann schwein auch prima drin.
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- Zweige
Eine nette Spielerei sind Zweige. Überall in Gitter und Ritzen gesteckt, zu Kringeln gebunden (geht gut mit Birkenzweigen) und mit Heu verziert, sind sie ein Gegner der Langeweile. Sie sind gut für die Abnutzung der Zähne und ein gesunder Ersatz zu hartem Brot.
Bitte Zweige nur von wenig befahrenen Gegenden sammeln, evtl. noch heiß abwaschen. Es eignen sich z.B. Obstbaumzweige, Birke (auch gut bei Blasengeschichten), Buche und Haselnuß. Gerne werden auch Knospen und Blätter mitverzehrt.
239 visitor(s) thought this was helpful. Do you?
- Heuraufe aus Draht oder Plastik?
Manche legen einfach das Heu auf den Boden. Ist zwar ein Paradies, da man so schön beim Fressen drin liegen kann, aber es wird durch Kot und Urin verschmutzt und vieles landet im Abfall.
Also ist eine Heuraufe die sauberere Alternative.
Nehme ich ein Drahtgestell oder lieber eine Plastikraufe?
Bei den Drahtgestellen gibt es größere und kleinere. Ich rate zu der größeren, da man auch mal bequem die Raufe für ein Wochenende füllen kann. Man sollte allerdings drauf achten, daß die Stäbe so eng zusammen sind, daß kein Meerschweinchen da durch kann oder so weit, daß keines steckenbleiben kann. Schnell ist sonst mal ein Kopf eingeklemmt und das Tier bekommt Panik.
Man sollte auch den Meerschweinchen die Gelegenheit nicht nehmen, sich ins Heu zu legen und die Raufe mit der großen Öffnung nach oben aufhängen, daß es bequem da reinspringen kann ;-). Siehe Foto
Sollte man das alles vermeiden wollen, schafft man sich eine geschlossene Plastikraufe an, die man von außen ans Gitter hängen kann. So kann man prima von außen nachfüllen und nichts rieselt auf den Boden.
Für größere Gruppen eignet sich auch ein Schrankunterbodenkorb (IKEA), da paßt schonmal eine Tüte Heu rein und man muß nicht ständig nachfüllen.
249 visitor(s) thought this was helpful. Do you?
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